HORCH #9 am 3. August 2017 mit „Ian Fisher“

Übersicht
Künstler: Ian Fisher
Ort: Bahnhof Weißenstein, Dillweißenstein
Datum: 03.08.2017,

Horch #9

Ein Reisender am Bahnhof. Eigentlich keine Besonderheit, sollte man meinen. Wenn es sich bei dem Reisenden aber um den Musiker Ian Fisher und bei dem Bahnhof um den Bahnhof Weißenstein (!) handelt, dann kann daraus etwas Besonderes entstehen.

Kaum war Ian mit seinen zwei Gitarren und einem Rucksack (nein, einen Koffer hatte er nicht im Gepäck) dem „Horch!“-Taxi entstiegen (Danke Frank!), zeigte sich seine Begeisterung für den Ort des Geschehens, den Güterschuppen des 1874 gebauten Bahnhofs.

Ian Fisher weiß wo der Hase langläuft. Sein zweistündiges Set begeistert mit Songs aus verschiedenen Schaffensphasen, gespickt mit einigen Sing-alongs wie z.B. dem mit Inbrunst (auch von den inzwischen stehenden Besuchern) dargebotenen Woodie-Guthrie-Klassiker „Dusty Ol‘ Dust“. Sooo long …

Und dann war da doch noch ein Koffer. Die musikalische Abrechnung Ian Fishers mit der Stadt Berlin, in der er lange Zeit gelebt hat. Der Text auf Deutsch, vorgetragen mit einem Wiener Dialekt, war Wien doch die europäische Stadt, in die er zuerst aus seinem kleinen Dorf in Missouri zog. Eigentlich um Politikwissenschaften zu studieren. Dass er ein poltischer Mensch ist, wird immer wieder deutlich.

Sein perfektes Gitarrenspiel auf dem sechs- oder zwölfseiteigen Instrument in Kombination mit einer Stimme, wie sie das „Horch!“ noch nicht gehört hat, einem wiedermal überaus aufmerksamen (und stimmgewaltigen) Publikum, in einer selten so passenden Umgebung sorgten dafür, dass wir einen besonderen Abend erleben konnten. O.K., den Text von „Folsom Prison Blues“ schreiben wir uns noch ins Hausaufgabenheftchen. War ja aber auch sehr spontan;)

Vielen Dank an das rührige Team der „Eisenbahnfreunde Pforzheim e.V.“, die sich nicht nur emsig um den Bahnhof kümmern, sondern uns auch diesen Konzertabend ermöglicht haben. Sooo long …

Unser Haus- & Hoffotograf Winfried Reinhard war bei diesem „Horch!“ ausnahmsweise nicht dabei.

Nico Nadile ist es ganz wunderbar gelungen, die Atmosphäre des (ziiiiemlich heißen) Abends einzufangen. Besten Dank!


 


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